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Impuls


"Alles hat seine Zeit..."
"Alles hat seine Zeit...", so befindet schon das alttestamentliche Buch
Prediger, das vor ca. 2500 Jahren im heutigen Israel entstanden ist. Es hält
damit die Beobachtung eines wachen Zeitgenossen fest, der sich schon damals
über die Zeitlichkeit des Lebens seine Gedanken gemacht hat.
Mit unseren
Konfirmandinnen und Konfirmanden folgten wir im Rahmen der Konfirmation den
Spuren des alttestamentlichen Predigers.
Bei der Redaktion des Reutlinger General-Anzeigers besorgten wir uns
Zeitungsausgaben aus dem Jahre 1993, dem Geburtsjahr der meisten unserer
Jugendlichen.
Und in der Tat: Alles hat seine Zeit - und gerät dann auch
schnell wieder in Vergessenheit. Keinem der Jugendlichen war bekannt, dass
- der Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft im Jahr 1993 Erich Ribbeck hieß. Die Zeitung vermeldete ein glückliches 1:0 der deutschen Kicker gegen die 2. Garnitur der schottischen Fußballer.
- Boris Becker und
Michael Stich schwangen damals noch das Tennisracket,
- auf dem Balkan tobte der Krieg,
- der russische Präsident hieß Boris Jelzin und
- im Kino lief der Film "Sister Act I", heute ein echter Kino-Oldie.
Menschen und Ereignisse kommen und gehen - alles hat seine Zeit.
Was aber bleibt, fragten die Jugendlichen zu recht. Was bleibt in und über alle Zeitlichkeit hinaus? Was verbürgt Kontinuität?
Im Konfirmationsgottesdienst dachten wir über das Wort des Apostel Paulus
nach:
"Nun aber BLEIBT Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen!"
(1. Korinther 13,13)
Ist ihr Interesse geweckt? Dann lesen Sie selbst mal im
Neuen Testament nach. Auch im Gottesdienst gibt`s dazu was zu hören.
Herzlich Willkommen
Ihr Pfarrer Hartmut Dinkel
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